Vorlesewettbewerb im Schuljahr 2019/2020

Der Vorlesewettbewerb im Schuljahr 2019/2020:

600 000 Vorleser – unzählige Geschichten – eine Siegerin – und viele Gewinner

Greta Stebich (6e) ist die Gewinnerin des Schulentscheids am Schubart-Gymnasium

Bundesweit lesen jedes Jahr rund 600.000 Schüler*innen der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

So holten auch die Schüler*innen der Klassen 6a-e am SGU dieses Jahr wieder ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und lasen sich gegenseitig um die Wette vor, um optimal vorbereitet zu sein auf den 61. Vorlesewettbewerb. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörer*innen zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg. Als Klassensieger*innen konnten sich durchsetzen:

    • Klasse 6a: Clara Jacquemy

    • Klasse 6b: Arne Fassler

    • Klasse 6c: Kaya Margraf

    • Klasse 6d: Jill-Alice Blüthner

    • Klasse 6e: Greta Stebich

Herzlichen Glückwunsch!

Als Anerkennung erhielten alle Klassensieger*innen jeweils einen Büchergutschein.

Fantasie bei ihren Zuhörer*innen weckte vor allem aber Greta Stebich, Schülerin aus der 6e des SGU. Die Sechstklässlerin setzte sich gegen ihre Mitschüler*innen durch und gewann am 26.11.2019 den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs. Damit qualifizierte sie sich für den Stadtentscheid.

Zunächst lasen die Kandidatinnen und der Kandidat einen vorbereiteten Text. Im zweiten Durchgang kam es zu einer besonderen Herausforderung: Es galt, einen unbekannten Text unvorbereitet vorzulesen. Nach reiflicher Überlegung kürte die Jury bestehend aus vier Deutschlehrerinnen und -lehrern sowie dem Vorjahressieger Karl Speidel (Kl. 7c) die Schulsiegerin. Sie wird für unsere Schule in der nächsten Runde, beim Stadtentscheid, antreten. Wir wünschen ihr starke Nerven und viel Erfolg!

Die Kandidat*innen wählten Passagen aus folgenden Jugendbüchern zum Vorlesen:

    • „Das Mädchen mit dem Herz aus Gold“ von Kelly Barnhill

    • „Der 1000jährige Junge“ von Ross Wellford

    • „Fünf Freunde“ von Enid Blyton

    • „Die Legende der Wächter“ von Kathryn Lasky

    • „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

Kontakt / Veranstalter des Vorlesewettbewerbs:

Stiftung Buchkultur und Leseförderung

Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Telefon: +49-69 / 1306-368, E-Mail: info@vorlesewettbewerb.de(link sends e-mail).

Der aktuelle Stand des 61. Vorlesewettbewerbs sowie alle Infos, Termine und Teilnehmerschulen sind auf www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

Social Media

Facebook: www.facebook.com/vorlesewettbewerb

Twitter: #ichlesevor

Instagram: www.instagram.com/vorlesewettbewerb

(J. Erfle)

60 Jahre Vorlesen – und kein Ende!

Der Vorlesewettbewerb 2018/19

600 000 Vorleser – unzählige Geschichten – ein Sieger – und viele Gewinner

Der Vorlesewettbewerb, die große Leseförderaktion des Deutschen Buchhandels, feiert 60. Jubiläum. Grundsätzlich sind alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen bundesweit zum alljährlichen Lesewettstreit eingeladen. Das bedeutet, es gehen rund 600 000 Kinder an über 7000 Schulen an den Vorlesestart.

Auch wir am SGU ermittelten im Laufe des Novembers 2018 im Deutschunterricht die besten Vorleser und Vorleserinnen unter den Sechstklässlern unserer Schule. Als Klassensieger konnten sich durchsetzen:

  • Klasse 6a: Marlene Edelmann
  • Klasse 6b: Raisa Schmidt
  • Klasse 6c: Karl Speidel
  • Klasse 6d: Leo Gretzki

Herzlichen Glückwunsch!

Als Anerkennung erhielten die zwei Schülerinnen und zwei Schüler jeweils einen Büchergutschein.

Doch damit nicht genug! Am 5. Dezember 2018 wurde in einem weiteren Wettstreit unser Schulsieger ermittelt. Hierbei lasen die Kandidatinnen und Kandidaten zunächst einen vorbereiteten Text, der bei allen gleichermaßen gut gelang. Im zweiten Durchgang kam es zu einer besonderen Herausforderung: Es galt, einen unbekannten Text unvorbereitet vorzulesen. Nach reiflicher Überlegung kürte die Jury bestehend aus vier Deutschlehrerinnen und –lehrern den Schulsieger: Karl Speidel (Kl. 6c).

Er wird für unsere Schule in der nächsten Runde, beim Regionalentscheid, antreten. Wir wünschen ihm starke Nerven und viel Erfolg!

Die Kandidat*innen wählten Passagen aus folgenden Jugendbüchern zum Vorlesen

  • S. Ludwig, „Miss Braitwhistle kommt in Fahrt“ (Marlene Edelmann)
  • R. Lauren, „Valor“ (Raisa Schmidt)
  • D. Morosinotto, „Die Mississippi-Bande“ (Karl Speidel)
  • A. Weir, „Der Marsianer“ (Leo Gretzki)

Lautes Lesen ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung der Lesekompetenz!

Der Wettbewerb ist eine gute Gelegenheit, den Umgang mit Literatur im Deutschunterricht einmal anders zu inszenieren: Lieblingsbücher zum Unterricht mitbringen, die beste Vorlesestelle finden, mit Stimme und Betonung experimentieren, aufmerksames Zuhören – das können die Schüler und Schülerinnen hier auf unterhaltsame Weise erfahren. Auch wenn ein Siegertreppchen winkt, so soll doch der gemeinsame Lesespaß im Mittelpunkt stehen. Und wenn der Funke überspringt, ist das der Hauptgewinn.

Weitere Informationen unter: www.vorlesewettbewerb.de

Lebendige Diskussion über das Erinnern an den Holocaust

Autorin Lena Gorelik las am Schubart-Gymnasium

Wie lässt sich mehr als siebzig Jahre nach dem Holocaust noch die Bedeutung des damaligen Geschehens vermitteln? – Ein schwieriges Thema steht im Mittelpunkt von Lena Goreliks aktuellem Roman „Mehr Schwarz als Lila“. Passend zur momentan am Schubart-Gymnasium gastierenden Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 am 23. Januar mit der Autorin diskutieren. Die Stadt Ulm hatte die Lesung am Schubart-Gymnasium ermöglicht, die Schulleiterin Martina Lutz lud Gorelik an die Schule.

Wie Lena Gorelik (38) bei ihrer Lesung berichtete, war einer der Impulse für die Entstehung von „Mehr Schwarz als Lila“ ein Zeitungsbericht über Jugendliche, die auf dem Gelände des KZ Auschwitz Pokemons jagten. Den Erinnerungsunwillen Jugendlicher kenne sie noch aus ihrer eigenen Schulzeit, erzählte die Autorin, die selbst einen jüdisch-russischen Hintergrund hat und seit 1992 in der Bundesrepublik lebt. Definitive Antworten auf die Frage, wie sich die Bedeutung des Holocausts auch sieben Jahrzehnte nach Kriegsende noch lebendig vermitteln lässt, gibt die Autorin in ihrem Roman nicht – wohl aber stellt sie genau die Fragen, die für die Erinnerungskultur wichtig sind. Wenngleich diese auch nicht leicht zu beantworten sind. „Ich war sehr angetan davon, wie engagiert und interessiert die Schülerinnen und Schüler nachgefragt und diskutiert haben“, so die Autorin nach der Lesung.

Lebendige Diskussion über das Erinnern an den Holocaust